Bruce Lees Kampfkunst

Jeet Kune Do ist eine effektive, praktische, von Bruce Lee entwickelte Kampfkunst. Im Gegensatz zu gängigen Kampfsportarten ist JKD eine Kampfkunst ohne Einschränkungen und für die Strasse gedacht. Das bedeutet z.B., dass es keine sportlichen Verbote gibt. Bruce Lee entwickelte Jeet Kune Do Technisch, Strategisch und Taktisch für den Kampf gegen einen oder mehrere Gegner.

 

JKD reduziert das Kämpfen auf das Wesentliche, das Wichtige.  Es verfolgt keine Tradition, es enthält keine Formen (Katas) wie aus traditionellen Kampfkunstarten bekannt. Es geht um praktische und realistische Anwendbarkeit im absolut freien Kampf.

 

Dadurch ist Jeet Kune Do für Selbstverteidigung bestens geeignet. Direktes und unkompliziertes Vorgehen, Einfachheit und Effizienz, bzw. Wirtschaftlichkeit der Bewegung und der Taktik sind ihre typischen Merkmale.

"Wenn es um Augenangriffe geht, spielen nur Timing und Präzision eine Rolle. Das gleiche gilt für Unterleib-Angriffe und Angriffe zu den Knien. Da ist es egal ob der Gegner körperlich stark und schwer ist oder nicht."  -Thomas Marx

JKD ist wirkungsvoll, ohne Firlefanz, ohne unrealistische und komplizierte Techniken. Es wendet einfache, direkte Strategien und Taktiken an, die dazu geeignet sind, sich in allen Distanzen gegen einen oder mehrere aggressive Gegner zu verteidigen.

"Im Gegensatz zu anderen Stilen bedeutet es in Jeet Kune Do weise zu sein, nicht immer mehr hinzuzufügen, sondern zu minimieren. Mit anderen Worten, das Unwesentliche zu entfernen. Es ist nicht das 'tägliche Erhöhen', sondern das 'tägliche Verringern'.

“Es gibt nichts geheimnisvolles in meiner Kampfkunst. Meine Bewegungen sind einfach, direkt und nicht-klassisch. Der außergewöhnliche Teil davon liegt in seiner Einfachheit. Es gibt nichts künstliches darin. Ich glaube immer, dass der einfache Weg der richtige Weg ist.” -Bruce Lee

“Einfachheit ist die ultimative Vollkommenheit.” -Tommy Carruthers

Im Bruce Lees Jeet Kune Do wird der Fokus sehr stark auf die Beinarbeit und Mobilität gelegt. Mobil zu sein, während der eigenen Angriffe und in der Lage zu sein dabei die Position zu ändern ist ein wichtiger Merkmal dieser Kampfkunst.